Die Menschen im und um den Verband

An dieser Stelle möchten wir Ihnen jene Menschen vorstellen, die den Raiffeisenverband führen, mit dem Verband zusammenarbeiten oder in regem Kontakt stehen, im Raiffeisenverband in diversen Funktionen tätig sind.

Die Personen, die zu Wort kommen, erzählen Ihnen von der Arbeit im und mit dem Raiffeisenverband. Schauen Sie hier immer wieder mal rein, um mehr über die Personen zu erfahren: Die Seite wird laufend erweitert.
 


Gloria Dolliana

Mitarbeiterin der Hauptabteilung Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften

Gloria Dolliana ist seit Ende Mai 2018 Mitarbeiterin der Hauptabteilung Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften beim Raiffeisenverband Südtirol in Bozen. Was sie an ihrer Arbeit besonders schätzt.

Haben Sie sich schon gut eingelebt?

Ja, und zwar schneller als vermutet: Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, irgendwo anders gewesen zu sein. Es wurde mir aber auch extrem leicht gemacht vom Umfeld und von der Hilfsbereitschaft der Kollegen her. Arbeitsmäßig bin ich eigentlich ins kalte Wasser gesprungen.

Was bringen Sie mit für die Arbeit beim RVS?

Ich war von 2005 bis 2018 bei Pensplan im Direktionssekretariat und habe mir dort vieles angeeignet: Sekretariats- und Assistenzwesen, die notwendigen betriebswirtschaftlichen und juristischen Kenntnisse, Compliance und nicht zuletzt Flexibilität und das Arbeiten unter Druck. Auch Berührungsängste zu Vorgesetzen, Führungskräften oder politischen Würdenträgern habe ich damals abgebaut. Das hilft mir bei meiner Arbeit für den Raiffeisenverband sehr, auch wenn ich hier weniger mit Institutionen zu tun habe.

Sie kennen also keine Berührungsängste?

Bei der täglichen Arbeit keine Berührungsängste zu haben, weder am Telefon noch im direkten Kontakt, macht vieles einfacher. Ein schüchterner oder unsicherer Mensch tut sich sicher schwerer, so lange am Ball zu bleiben, bis er die gewünschte Antwort hat. Mir fällt es leicht auf Menschen zugehen und deshalb - glaube ich - habe ich mich hier auch schnell eingelebt.

Welches sind die Schwerpunkte Ihrer Arbeit?

Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich immer noch in der Lernphase bin. Ansonsten ist meine Hauptaufgabe dem Hauptabteilungsleiter den Rücken freizuhalten, ihm Arbeiten abzunehmen und die Termine für ihn und den anderen Kollegen der Abteilung zu koordinieren. Ich bereite die Sitzungen der Koordinierungsausschüsse der Sozialgenossenschaften und landwirtschaftlichen Genossenschaften vor, inklusive Einladungen, Unterlagen und Präsentationen und übernehme auch die Nachbereitung. Das gilt auch für die Mitarbeitersitzungen, die alle 14 Tage stattfinden. Außerdem redigiere ich Texte meiner Kollegen, bevor sie an die Kunden gehen, schreibe Angebote, mache Verrechnungen und hie und da auch Termine.

Und dann gibt es Aufgaben, die ich mir selbst gesucht habe, wie die Revision der Homepage und der Broschüren und Datenschutz, ebenfalls ein großes Thema unserer Abteilung. Häufig fallen auch Übersetzungen ins Italienische an. Meine Muttersprache ist zwar deutsch, bei meiner vorhergehenden Arbeit, habe ich viele Jahre lang fast ausschließlich italienisch gesprochen, daher tue ich mich relativ leicht. Mittlerweile bekomme ich auch Anfragen für Übersetzungen aus anderen Abteilungen. Insgesamt ein sehr vielfältiges Aufgabengebiet. Die größte Herausforderung? Die Komplexität der Organisations-Struktur, der Prozesse und der Zuständigkeiten, also zu wissen, wann man sich, wie, an wen wendet. Oder auch die Übersicht über die zahlreichen Datenbanken. Was für mich noch ungewohnt war, ist die ständige Präsenz am Telefon, das Umleiten wird hier rigide gehandhabt.

Was liegt Ihnen besonders, wo sind Sie mit Herzblut dabei?

Was mir richtig gut gefällt, ist der direkte Kontakt mit den Menschen aus den Genossenschaften und die Vielseitigkeit der Themen. Ich schätze es, wenn ich für meine Arbeit direktes Feedback bekomme. Das war mir neu. Die Mitglieder der WDL-genossenschaften sind bodenständige, reale Menschen. Zuvor war ich ganz stark in Kontakt mit Politik, Funktionären und Ämtern. Das ist abstrakter.

Auf was sind Sie besonders stolz bisher?

Es ist in der kurzen Zeit eigentlich viel passiert: Beim Zukunftsbild hoffe ich, dass wir in Kürze mit der Umsetzung der Themen starten. Am 1. Jänner bin ich zudem in den Betriebsrat kooptiert worden. Auch das ist eine große Herausforderung, weil ich in Bezug auf das Dienstalter mit Abstand die jüngste bin. Eine neue, spannende Aufgabe. Gibt es für Sie ein Lebensmotto, einen Leitsatz? Untätig sein ist für mich keine Option. Proaktivität, sich aktiv einbringen, ist mir sehr wichtig. Das habe ich immer praktiziert. Ich bin davon überzeugt, dass man im Leben etwas ändern muss, wenn man unzufrieden ist.

Wo finden Sie den Ausgleich zu Ihrer Arbeit?

Sport ist ein großes Thema für mich: Sommer wie Winter bin ich in den Bergen unterwegs, Berg- Skitouren und Skifahren sind meine Leidenschaften, da bekomme ich den Kopf frei und kann mich entspannen. Ich bin auch ein sozialer, geselliger Mensch und verbringe gerne Zeit mit Freunden, Kollegen und netten Menschen.

Vielen Dank für das Gespräch!