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Vi.P: Neues Verwaltungsprogramm erfolgreich

Vi.P- Direktor Sepp Wielander: „Unglaubliche Synergien entstehen.“

Vor einem Jahr hat die Hauptabteilung Raiffeisen Informationssysteme für den Verband der Obstgenossenschaften (Vi.P) ein neues Verwaltungsprogramm erstellt. Direktor Sepp Wielander lobt vor allem die Synergieeffekte der zentralen Vermarktung.

Herr Wielander, wie sind Sie mit dem neuen Verwaltungsprogramm VIP3 zufrieden? 
Sepp Wielander: Sehr. Zum einem hat das VI.P3-Konzept bei allen Mitarbeitern und Kunden eine Art Aufbruchstimmung bewirkt; zum anderen können wir feststellen, dass eine zentrale Vermarktung mit gemeinsamen Strategien und gemeinsamem Konzept unglaubliche Synergien schafft, welche schlussendlich für die Preisbildung und für eine optimale Marktbedienung unerlässlich sind.

Welche Vorteile sind bereits jetzt greifbar?
Ein wesentlicher Vorteil ist, dass wir nun mit geballter Kraft etwaige Probleme angehen und zu lösen versuchen, und somit  geschlossen bereit sind, das Maximale im Kosten- und Erlösbereich herausholen. Die Konkurrenz wird nicht mehr beim Nachbar oder im eigenen Tal gesucht, sondern bei den Mitbewerbern außerhalb des Vinschgaus.
Konkret bedeutet dies, dass in der täglichen Preisfindung nicht wie in der Vergangenheit das schwächste Glied der Kette über das Angebot entscheidet, sondern die Mehrheit aller Geschäftsfeldleiter. Das ist unser Marktvorteil.

Gibt es weiteres Sparpotential?
Eine beträchtliche Wende im Kostensegment würde ein zentraler, also gemeinsamer Einkauf sämtlicher Dienstleistungen und Hilfsgüter aller Vinschgauer Genossenschaften mit sich bringen, was zwar teilweise bereits erfolgt, wo jedoch bis zur kompletten Umsetzung noch einige Zeit notwendig ist.

Wie wird die heurige Ernte im Vinschgau ausfallen?

Die heurige Ernte wird  mengenmäßig um 5 - 10% kleiner ausfallen als die Rekordernte des vergangenen Jahres. Auch wir im Vinschgau haben etwas Hagel abbekommen, auch Partien mit leichter Berostung sind vorzufinden. Alles in allem können wir jedoch auf talschaftsebene von einer qualitativ zufriedenstellenden Ausgangslage sprechen.

Interview: Stefan Nicolini

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