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RIS – das Nervensystem von Raiffeisen

Als 1970 ein Rechenzentrum im Raiffeisenverband aufgebaut wurde, ahnten nur wenige welch strategische Bedeutung diese Entscheidung haben würde. Heute stellt die Abteilung das Nervensystem der Raiffeisenorganisation dar.

Seit einiger Zeit erhalten Südtiroler Bauern bestimmte Informationen ihrer Genossenschaften per SMS. Die Software dafür wurde vom Raiffeisen Informationssystem entwickelt. Ein weiteres erfolgreiches Projekt des RIS ist das neue Verwaltungsprogramm der Obstgenossenschaften im Vinschgau.

Zufriedene Kunden
Die Hauptabteilung Raiffeisen Informationssystem ist mit derzeit 107 Mitarbeitern die zahlenmäßig stärkste im Raiffeisenverband. Zu den Kunden zählen u.a. 47 Raiffeisenkassen mit 184 Bankstellen, die Alpenbank, der Raiffeisen Versicherungsdienst, die Raiffeisen Landesbank und die Versicherungsgesellschaft Assimoco mit 1400 Schaltern im gesamten italienischen Staatsgebiet. Auf die Dienste des RIS vertrauen auch 37 Wirtschaftsgenossenschaften sowie alle landwirtschaftlichen Erzeugerorganisationen.

Umfassender Service
„Wir liefern einen 360 Grad Service, in dem wir als Systemintegrator unsere eigenen Leistungen mit jenen der Partner vernetzen“, betont Abteilungsleiter Helmut Stroblmair. Zusammen mit den verbundenen Technologieunternehmen Raiffeisen OnLine und RUN (weitere 70 Mitarbeiter) umfasst der Service die Planung, Netzeinrichtung, Beschaffung der Hardware sowie die Softwareentwicklung, aber auch die Schulung und kontinuierliche Betreuung der Anwender.

Kosten reduziert

Ein wesentlicher Vorteil liegt dabei in der Vernetzung und der Steigerung der Automation durch abgestimmt arbeitende Technik-Plattformen. „Dadurch konnten die Kosten für die einzelnen Nutzer deutlich gesenkt werden“; sagt Helmut Stroblmair. Der Umfang der Datenverarbeitung hat sich innerhalb von zehn Jahren verdreifacht, während die Kosten nur um knapp 20 Prozent, also geringer als die Inflation gestiegen sind. „Die dreifache Leistung um dasselbe Geld“, so Stroblmair.

Stärksten Großrechner

Raiffeisen verfügt über den derzeit stärksten Großrechner (HOST) in der Region „Alttirols“ zwischen Kufstein und Gardasee. Die durchschnittliche Reaktionszeit beträgt 85 Millisekunden pro Transaktion. Zum Jahreswechsel wickelte der HOST 50 komplette Finanztransaktionen pro Sekunde ab. Um Störfällen vorbeugen und das Restrisiko zu minimieren, wird dabei Wert auf höchste Sicherheitsstandards gelegt.

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