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Raiffeisen-Obmann geht nach Rom

Heiner Nicolussi-Leck, neuer Vorsitzender der Arbeitgeberdelegation der Federcasse in Rom

Der Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol, Heiner Nicolussi-Leck, ist der neue Vorsitzende der Verhandlungsdelegation der Arbeitgeber des Zentralverbandes der Raiffeisenkassen Italiens (Federcasse).

Heiner Nicolussi-Leck wurde Ende November im Rahmen der Vollversammlung in Rom, der auch die Südtiroler Raiffeisenkassen angehören, in das neue Amt gewählt. Primäre Aufgabe des Delegationsvorsitzenden ist es, den gewerkschaftlichen Bereich abzudecken und die Verhandlungen über die Kollektivverträge für Mitarbeiter und Führungskräfte der Banken mit den Gewerkschaften zu führen.

Dreijährige Amtszeit
Darüber hinaus fallen auch die Verhandlungen über kollektive Arbeitsstreitigkeiten in den Aufgabenbereich dieser Delegation. Nicolussi-Leck wurde auf drei Jahre bestellt. Er ist der Nachfolger von Giorgio Clementi, Obmann der Genossenschaftsbanken der Toskana. Dieser wurde zum Vizepräsidenten der Fedecasse gewählt. Der bisherige Präsident Alessandro Azzi wurde für weitere drei Jahre im höchsten Amt bestätigt.

Starke Gemeinschaft
In Italien sind 438 Genossenschaftsbanken der Federcasse angeschlossen, das sind 55 Prozent aller Kreditinstitute. Sie operieren in 2.450 Gemeinden und 98 Provinzen. Insgesamt beschäftigen sie italienweit 27.000 Mitarbeiter. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf 105,5 Mrd. Euro.

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