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Raiffeisen-Jungbergbauern-Preis

Strahlende Gesichter auf der Bühne des Waltherhauses: Verbandsobmann Heiner Nicolussi-Leck, Rene und Karin Lösch, LR Hans Berger, Egon Lösch

Sie erhalten die bäuerliche Kultur und Tradition in Südtirol am Leben - junge heimatverbundene Familien, die auch harte Arbeit nicht scheuen. Für solchen Einsatz erhält Familie Lösch aus dem Ultental den diesjährigen Raiffeisen-Jungbergbauern-Preis. 

Der Klapfwieshof liegt in St. Nikolaus auf knapp 1500 Metern Seehöhe. In der Höfekartei ist er mit 76 Erschwernispunkten eingetragen. Bewirtschaftet wird der entlegene Hof von Egon Lösch (30) und seiner Frau Karin (25). Die junge Familie hat zwei Kinder: Der Sohn Rene ist fünf Jahre alt, die Tochter Selina ist drei.

Buschenschank als Zuerwerb
Egon Lösch hat den Hof im jugendlichen Alter von 17 Jahren übernommen und ihn seither kontinuierlich aus- und umgebaut. Im vergangenen Herbst wurde ein Buschenschank eröffnet - ein willkommener Zuerwerb. Während der Wintermonate arbeitet Egon als Briefträger und Holzfäller. Egon Lösch  ist auch aktives Mitglied im Bauernbund und im Ausschuss des Fleckviehverbandes und des Pflegeverbandes für Almbrauchtum.

Preis als Dank und Anerkennung
Für ihren Einsatz wurde die Familie Lösch im Rahmen der Vollversammlung der Jungbergbauern im Waltherhaus in Bozen mit dem Raiffeisen-Jungbergbauern-Preis ausgezeichnet. Den mit 5.000 Euro dotierten Preis überreichte Raiffeisenverbands-Obmann Heiner Nicolussi-Leck, der der Familie den Dank und die Anerkennung der gesamten Raiffeisenorganisation überbrachte. „Sie erhalten diesen Preis stellvertretend für alle Jungbergbauern, die harte Arbeit nicht scheuen“, sagte Nicolussi-Leck.

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