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50 Jahre im Zeichen der Pferdeköpfe

Das Giebelkreuz ist seit je her das Markenzeichen der Raiffeisen-Genossenschaften.

Der Raiffeisenverband wird heuer 50 Jahre alt. Der Zusammenschluss des Verbandes der landwirtschaftlichen Genossenschaften mit dem der Raiffeisenkassen markiert den Beginn einer Erfolgsgeschichte. Das runde Jubiläum wird natürlich gebührend gefeiert.

Am 17. Jänner 1960 wurde der Raiffeisenverband Südtirol als Genossenschaft aus der Taufe gehoben. Der Verband der landwirtschaftlichen Genossenschaften und der Verband der Raiffeisenkassen hatten sich zu einem Revisionsverband zusammengeschlossen. Zum ersten Obmann gewählt wurde Josef Hölzl, erster Direktor war Franz Kemenater.

Revision als zentrale Säule
Die rechtlichen Voraussetzungen für den Aufbau einer schlagkräftigen Genossenschaftsorganisation waren bereits 1954 mit dem ersten regionalen Genossenschaftsgesetz geschaffen worden. Die Region Trentino-Südtirol hatte darin die Durchführung der Revision der Mitgliedsgenossenschaften dem Raiffeisenverband (RVS) übertragen. Bis heute bildet die Revision eine zentrale Säule der Dienstleistungspalette des Verbandes. Derzeit beschäftigt der RVS insgesamt 257 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betreut 372 angeschlossene Mitgliedsgenossenschaften der verschiedensten Sparten.

Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr
Den Auftakt der Feierlichkeiten macht ein Presseempfang Ende Februar, zu dem alle Herausgeber und Chefredakteure des Landes geladen sind. Für den Mai ist eine Reise zur Geburts- und Wirkungsstätte von F.W. Raiffeisen geplant, an dem alle Mitgliedsgenossenschaften teilnehmen können. Höhepunkt ist ein Festakt im Juni im Rahmen der Vollversammlung im Kurhaus von Meran. Anfang November schließlich wird auf einer wissenschaftlichen Tagung die gesellschaftliche Rolle und wirtschaftliche Bedeutung des Genossenschaftswesens von namhaften Experten beleuchtet.

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