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Neue Raiffeisenkasse mit Sitz in Kardaun

Die Verantwortlichen der fusionierten Raiffeisenkassen: Karl Psenner, Karlheinz Rabatscher (Tiers), Johann Resch, Peter Gasser (Karneid-Steinegg), Karl Aichner, Norbert Karbon (Völs). (Zum Vergrößern Bild anklicken)

Im Jänner wird der Fusionsvertrag zwischen den Raiffeisenkassen Karneid-Steinegg, Völs am Schlern und Tiers offiziell unterzeichnet werden. Dann ist der Weg endgültig frei für die neue Raiffeisenkasse Schlern-Rosengarten.

In Tiers erfolgte die Abstimmung bei der Vollversammlung beinahe einstimmig. Auch in Völs sprach sich die über- wiegende Mehrheit der Mitglieder für einen Zusammenschluss aus, ebenso bei der Raiffeisenkasse Karneid-Steinegg. Vorausgegangen waren intensive zweijährige Verhandlungen zwischen den Verwaltungsräten und Führungskräften der Kassen, die im Oktober in einem einstimmigen Beschluss für die Fusion mündeten.

Oberes Mittelfeld

„Die Fusion erfolgt aufgrund der Einsicht, dass wir durch die Verschmelzung der drei Banken unsere Ressourcen noch wirtschaftlicher einsetzen können“, sagt der künftige Geschäftsführer Peter Gasser.
Mit einer Bilanzsumme von 200 Millionen Euro (Stichtag 30. Juni), verwalteten Mitteln von 180 Mio., Forderungen an Kunden von 132 Mio. Euro und einem Kunden- geschäftsvolumen von 311 Mio. reiht sich die neue Raiffeisenkasse Schlern-Rosengarten im oberen Mittelfeld der nunmehr 49 Südtiroler Raiffeisenkassen ein. Mit 38 Millionen Euro verfügt die Bank zudem über eine solide Eigenkapitalausstattung.

Zweiter Anlauf
Ein erstes Fusionskonzept wurde von der Banca d’ Italia abgewiesen, da es in einigen Punkten vom Musterstatut abweichende Zusätze enthielt  - wie z.B. getrennte Teilvollversammlungen - , die zwar gesetzlich vertretbar wären, aber einen Präzedenzfall darstellen würden.

Geschäftsstellen bleiben
Die neue Raiffeisenkasse wird ihren Sitz in Kardaun haben. Dieser wird im Sommer eröffnet werden. Die neue Bank wird ab 1. April operativ sein; dann erfolgt auch die erste gemeinsame Vollversammlung. Dabei werden die neun Verwaltungsräte, jeweils drei aus den  drei Gemeinden, gewählt. Diese bestimmen den neuen Obmann. Alle bisherigen Geschäftsstellen bleiben für die 1.500 Mitglieder und Kunden Anlaufstelle für sämtliche Bankgeschäfte, es ist kein Stellenabbau vorgesehen.

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