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Größte Obstgenossenschaft Südtirols in Meran

Die Mitglieder der Obstgenossenschaften CAFA und Meran haben in außerordentlichen Vollversammlungen mit großer Mehrheit einer Fusion zugestimmt. Damit entsteht die flächenmäßig größte Obstgenossenschaft Südtirols.

„Ein gelungener Schritt in die richtige Richtung“, sagt Rudolf Tanzer, Geschäftsführer der Obstgenossenschaft Meran, der mit der Fusion seinen Ruhestand antreten und seinen Arbeitskollegen Stefan Mittermair von der CAFA, die künftige Geschäftsführung der fusionierten Obstgenossenschaft überlassen wird.

Große Mehrheit dafür
Von den 276 Mitgliedern der CAFA stimmten 86 Prozent für den Zusammenschluss; bei der Obstgenossenschaft Meran waren es 93 Prozent der 121 Mitglieder. „Wir haben unsere Mitglieder im Vorfeld so gut wie möglich über die Vorzüge der Fusion aufgeklärt“, sagt Tanzer und ergänzt: „Unsere Betriebe passen sehr gut zusammen.“ Sowohl im technischen Bereich als auch beim Sortenspiegel ergeben sich gute Synergien und beide Genossenschaften erreichen eine größere Schlagkraft auf dem internationalen Markt.

1.000 Hektar Anbaufläche
Mit der Fusion entsteht die flächenmäßig größte Obstgenossenschaft Südtirols. Knapp 400 Mitglieder erwirtschaften auf rund 1.000 Hektar Anbaufläche eine durchschnittliche Erntemenge von 5.500 Waggon Äpfeln. Das Einzugsgebiet erstreckt sich auf die Gemeinden Meran, Schenna, Riffian, Kuens, Dorf Tirol und das Passeiertal. Landesrat Hans Berger, der sich seit Jahren für neue Standards in der Obstwirtschaft einsetzt, zeigt sich mit der Fusion zufrieden: „Man kann die Verantwortlichen zu dem Schritt nur beglückwünschen.“

Die „CAFA Meran“
Ab 1. August diesen Jahres wird die neue Obstgenossenschaft, die den Titel  „CAFA Meran“ tragen wird, ihre Tätigkeit aufnehmen. Nach einer Übergangszeit von einem Jahr, werden Produktion und Verwaltung in den Räumlichkeiten der CAFA abgewickelt. Die Lagerung sowie der Verwaltungssitz der Landwirtschaftlichen Einkaufsgenossenschaft, LEG wird am Sitz der Meraner Obstgenossenschaft erfolgen.

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