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Fusion zwischen Andrian und Terlan besiegelt

Walter Eisendle, Geschäftsführer, Georg Höller, Obmann der KG Terlan und Hansjörg Hafner, bisheriger Obmann der KG Andrian, stoßen auf die gemeinsame Zukunft an.

Seit dem Jahr 2002 spielte die KG Andrian mit dem Gedanken einer Fusion. Ende Dezember haben die Mitglieder der Kellereigenossenschaft Andrian den Beschluss gefasst, die Genossenschaft aufzulösen und mit der Kellereigenossenschaft Terlan zu fusionieren.  

Die kleinste und älteste Kellereigenossenschaft Südtirols hatte bisher 96 Mitglieder, die insgesamt 75 Hektar bewirtschaften. „Der Spielraum für Investitionen wurde immer geringer“, so Hansjörg Hafner, Obmann der aufgelösten Kellereigenossenschaft Andrian. Deshalb übergab die Vollversammlung vor zwei Jahren den Vorstand die Aufgabe, einen Fusionspartner zu finden.    

Große Zustimmung
Am vergangenen Montag fanden (fast) zeitgleich die Vollversammlungen der beiden Kellereigenossenschaften statt. In Terlan sprachen sich die Mitglieder einstimmig für eine Fusion aus, in Andrian gab es 65 Ja- und 24 Nein-Stimmen.    

Zwei Linien  
In Zukunft wird die Kellereigenossenschaft Terlan, die auch weiterhin diesen Namen tragen wird, zwei Linien vermarkten. Eine traditionelle Linie auf der orografisch linken Seite der Etsch und die neue Linie mit den neuen Mitgliedern. Gleichzeitig wird Terlan als einziger Vermarktungsstandort ausgebaut. Die Produktionsstätte wird nach Terlan verlagert, wo bis Sommer 2008 ein Erweiterungsbau fertig gestellt wird.

Synergien
223 Mitglieder (Terlan 127 und Andrian 96) bewirtschaften auf 220 Hektar Rebfläche einen Großteil des Terlaner DOC-Gebietes. Die Weinbauflächen unterscheiden sich zwar im Terroir, bieten aber Synergiemöglichkeiten für qualitative Anbaukultur und zukunftsfähigen Weinausbau.

Der beschlossene Vertrag tritt mit dem neuen Wirtschaftsjahr, das am 1. September 2008 beginnt, in Kraft.

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