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Führen in der genossenschaftlichen Praxis

Georg Terleth, Leiter der Abteilung Bildungswesen im Raiffeisenverband Südtirol

In Kitzbühel fand kürzlich der sogenannte „Zukunftstag“ des Raiffeisenverbandes Tirol und Südtirol sowie des Genossenschaftsverbandes Bayern statt. Im Mittelpunkt der Tagung stand die Frage, welche Qualifikation Führungskräfte aufweisen müssen, um Genossenschaften im Wettbewerb erfolgreich zu leiten.  

Die alle zwei Jahre stattfindende Bildungsveranstaltung ist Teil des Kooperationsabkommens der Genossenschaftsverbände. „Sinn und Zweck dieser Art von Veranstaltungen ist es, Informationen und Erfahrungen auszutauschen sowie die neuesten Entwicklungen im Bereich Weiterbildung zu erkennen“, sagt Georg Terleth, Leiter der Abteilung Bildungswesen im Raiffeisenverband Südtirol.  

Kunden gewinnen
Klaus Doppler, Berater aus München referierte über die Veränderungen in Genossenschaftsbanken. Er meinte, man müsse Menschen gewinnen, Kunden begeistern, Prozesse steuern. Peter Gius, Generaldirektor der Raiffeisen Landesbank Südtirol, skizzierte die Organisations- und Führungsstrukturen der eigenen Bank. Eine intern durchgeführte Mitarbeiterstudie habe Verbesserungspotentiale in der internen Organisation und Kommunikation aufgezeigt. „Ein Führungsteam bringt mehr als ein einzelner an der Spitze der Pyramide. Gleichzeitig müssen Führungskräfte authentisch sein und verantwortungsbewusst handeln“, sagte Gius.  

Nachwuchs fördern
Bankenvertreter der verschiedenen geladenen Regionen zeigten an praktischen Beispielen die Führungsschwerpunkte in der Ausbildung auf. Georg Terleth erläuterte die Qualifizierungsparameter der Nachwuchs-Führungskräfte in der Raiffeisen Geldorganisation Südtirol. „Wir werden die Zusammenarbeit mit Nordtirol und Bayern intensivieren, da wir überzeugt sind, dass berufliche Aus- und Weiterbildung in Zukunft immer wichtiger werden wird“, sagte Terleth abschließend.

Tagung der Bildungsabteilungen der Genossenschaftsverbände Bayern, Tirol, Südtirol in Kitzbühel
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