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Frühe Erdbeerernte im Martelltal

Erdbeerernte beim Burgauner-Hof am Eingang des Martelltales

Auch heuer wieder fand im Martelltal das bereits zur Tradition gewordene Erdbeerfest statt. Die Ernte konnte heuer drei Wochen früher begonnen werden. Die feuchte Witterung im Juni war den sensiblen Früchten aber nicht immer zuträglich.

Martell gilt als das höchstgelegene, geschlossene Erdbeeranbaugebiet Europas. Aufgrund der Höhenlage kann eine überdurchschnittliche Qualität geerntet werden. Die Erntezeit beginnt auf 900 Meter Anfang Juni und endet in den höchsten Anbauflächen Anfang September. Wegen des extrem milden Winters und des überaus schönen Wetters im April konnte die Ernte heuer erstmals drei Wochen früher beginnen. Das feuchte Witterung im Juni förderte jedoch einige Pilzkrankheiten.

 

Qualitätsgarantie 

Die Erdbeeren und Waldfrüchte aus dem Martelltal unterstehen einer strengen Qualitätskontrolle (ISO 9001). Der Qualitätsverlauf ermöglicht eine systematische Kontrolle der Produktqualität, sowie die Rückverfolgbarkeit bis hin zum Produzenten.

 

Versuchsfeld und Kulinarium 

Auf der Festwiese neben dem Nationalparkhaus wurde Ende Juni wieder das Erdbeerfest ausgetragen. Neben dem „Tag des offenen Feldes“ beim neuen Erdbeerversuchsfeld der Versuchsanstalt Laimburg, wurden u.a. Südtiroler Markenprodukte präsentiert und das „Kulinarium Martell“ vorgestellt, bei dem die besten Delikatessen aus Erdbeeren prämiert werden.

 

Riesen-Erdbeertorte 

Einer der Höhepunkte war der Anschnitt der traditionellen Riesen-Erdbeertorte von 24 Quadratmeter Größe, belegt mit 250 Kilogramm Früchten. Beim Anschnitt mit dabei waren Manfred Gamper, Obmann der Erzeugergenossenschaft (MEG), Helmuth Pinggera, Koordinator der Leader-Programme, Landesrat Richard Theiner, und Herbert Fritz, Obmann des Landesverbandes der Handwerker.

Für die riesige Erdbeertorte wurden 250 Kilogramm Erdbeeren verarbeitet. Im Bild Vertreter der Genossenschaft und Ehrengäste kurz vor dem Anschnitt.
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