Die Raiffeisen-Genossenschaften

Gemeinsame Werte verbinden

Die Raiffeisenorganisation Südtirol ist ein Verbund von selbstständigen Genossenschaften. Ziel des Verbundes ist es, die einzelnen Genossenschaften zu stärken und zu vernetzen. Der Verbund ermöglicht es den Mitgliedsgenossenschaften, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Dazu gehören die lokale Verwurzelung, Kundennähe und effiziente Leistungserbringung ebenso wie unternehmerische Verantwortung und spezielle Fachkenntnis.

Vorteil Subsidiarität

Verbindendes Element ist das genossenschaftliche Geschäftsmodell, das auf den Grundwerten des Genossenschaftsgründers und Sozialreformers Friedrich Wilhelm Raiffeisen basiert. Es sind dies die Selbsthilfe, Selbstverwaltung,  Selbstverantwortung, Selbstkontrolle, Solidarität und Subsidiarität. Subsidiarität bedeutet, dass Leistungen auf nachgelagerter Ebene (Verbund) dann einsetzen, wenn die Leistungserbringung auf der Primärebene (Mitgliedsgenossenschaft) nicht möglich, nicht sinnvoll oder finanziell nicht tragbar ist. Diese Kooperationsform stärkt die Autonomie der Primärgenossenschaften, reduziert das unternehmerische Risiko, sichert erprobte konkurrenzfähige Produkte und gewährleistet einen optimalen Marktauftritt.

Wirtschaftliche Stärke

Auf Basis dieser Grundsätze ist die Genossenschaftsidee ein aktuelles und erfolgreiches Geschäftsmodell. Genossenschaften sind heute moderne Unternehmen. Sie sind innovativ und flexibel. Das  belegen auch die wirtschaftlichen Daten: Allein die Raiffeisen-Genossenschaften erwirtschaften in Südtirol eine addierte Bilanzsumme von  18,057 Milliarden Euro und sichern knapp 8.000 Arbeitsplätze im Land. Das ist Ausdruck der wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Bedeutung des Raiffeisen-Genossenschaftswesens.

Aufbau der Raiffeisenorganisation Südtirol