Menschen der Genossenschaften: Marianne Amplatz
Marianne Amplatz arbeitet im Hintergrund, scheut das Rampenlicht und persönliche Profilierung.
Was sie auszeichnet, ist ihre Beharrlichkeit und sie leistete Pionierarbeit, als sie 1980 die erste Sozialgenossenschaft in Kurtatsch gründete, um den Bau des Sozialzentrums voranzutreiben. Mehr als 20 Jahre lang, von 1985 bis 2008, stand Marianne Amplatz der Sozialgenossenschaft Lebenshilfe als Präsidentin vor. Die Wohngemeinschaft der Sozialgenossenschaft in Auer ist eine sozialpädagogische Einrichtung, die im Unterland anerkannt und geschätzt ist. Sie betreut Menschen mit Beeinträchtigung. Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, das es ihnen ermöglicht, weitgehend selbständig zu leben und eigenverantwortlich zu arbeiten. „Wir haben es in den letzten Jahren immer wieder geschafft, Einzelne in die Eigenverantwortlichkeit zu entlassen“, sagt Marianne Amplatz nicht ohne Stolz. Gut bewährt haben sich die sog. Trainingswohnungen, in denen die betreuten Menschen zu zweit oder zu dritt ihren Alltag möglichst autonom von der Gruppe gestalten.
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