Die Menschen im und um den Verband

An dieser Stelle möchten wir Ihnen jene Menschen vorstellen, die den Raiffeisenverband führen, mit dem Verband zusammenarbeiten oder in regem Kontakt stehen, im Raiffeisenverband in diversen Funktionen tätig sind.

Die Personen, die zu Wort kommen, erzählen Ihnen von der Arbeit im und mit dem Raiffeisenverband. Schauen Sie hier immer wieder mal rein, um mehr über die Personen zu erfahren: Die Seite wird laufend erweitert.


Manuel Spada

Leiter der Organisationseinheit für IT-Lösungen RGO seit Mai 2016
Sie arbeiten als Leiter der Organisationseinheit für IT-Lösungen der Raiffeisen Geldorganisation. Konkret heißt das....

Wir, also meine 10 Mitarbeiter und ich, sind Teil der größten Hauptabteilung im Raiffeisenverband, des RIS (Raiffeisen Informationssystem). Dort sind derzeit rund 130 Mitarbeiter beschäftigt. Das Geschäftsfeld unserer Abteilung ist in erster Linie die Raiffeisen-Geldorganisation. Das sind die Raiffeisenkassen, die Landesbank und die Alpenbank. Unsere Aufgabe ist es, die Erfordernisse der Banken zu erkennen, zu analysieren und anschließend die Ergebnisse für Programmierer aufzubereiten und weiter mit den Kunden abzustimmen. Wir arbeiten auch eng mit den Fachabteilungen des Raiffeisenverbandes zusammen.

Für den direkten Austausch mit den Banken gibt es das IT-Komitee. Hier kommen Vertreter der Landesbank, Bezirksvertreter der Banken und des Raiffeisenverbandes zusammen, um sich über die aktuellen Themen auszutauschen und die Planung abzustecken. Ist eine Entscheidung für eine neue Anwendung gefallen, wird von den IT-Lösern, zusammen mit RLB, Pilotraiffeisenkassen und in Zusammenarbeit mit Rechtsabteilung, Bankwirtschaft, Marketing usw. eine Lösung gefunden.

Welche Qualifikationen und besondere Fähigkeiten bringen Sie für Ihre Arbeit mit?

Ich bin ein "Eigengewächs" und habe gleich nach dem Abschluss der Gewerbeoberschule in Bozen kurz in einer Obst-Genossenschaft gearbeitet. 1998 bin ich dann zum RIS gekommen. Zunächst als Programmierer im Bankenbereich, dann 2 Jahre in der Abteilung Waren und Dienstleistungen. Anschließend wechselte ich für zehn Jahre in den Anwenderservice Banken. Seit rund fünf Jahren arbeite ich an IT-Lösungen für Banken und bin seit Ende 2016 der Leiter dieser Organisationseinheit.

Was liegt Ihnen besonders oder was macht Ihnen bei Ihrer Arbeit besonders Spaß?

Mir gefällt, dass hier selten Routine aufkommt und fast jeder Tag etwas Neues bringt: neue Anforderungen, die es abzuschätzen gilt, gesetzliche Neuerungen, die technisch umzusetzen sind, die Zusammenarbeit mit ganz unterschiedlichen Menschen, intern und extern. Schön ist auch, dass wir viel bewirken können. Zusammen mit dem IT-Komitee geben wir den Rahmen und die Zeiten für die Umsetzung vor. Den Projektplan beschließt letztlich das IT-Komitee. Dort bin ich in beratender Funktion vertreten.

Sie produzieren also die Software für die Raiffeisenkassen in Südtirol...

Wir machen einen guten Teil der Software selbst, aber wenn es Standardprodukte am Markt gibt, kaufen wir Programme auch zu. Im Bankensektor naturgemäß eher aus dem italienischen Raum. Ganz einfach aufgrund der Rechtslage und der zu befolgenden Normen. Für einen Zukauf muss unsere Abteilung Lieferanten suchen oder auch mit anderen Rechenzentren in Kontakt treten und sich austauschen. Wir kaufen relativ viel zu, denn alles könnten wir aufgrund der Fülle an Gesetzen und Bestimmungen nicht selber machen.

Welches ist derzeit die größte Herausforderung für Sie?

Eine große Herausforderung ist es sicherlich Trends rechtzeitig zu erkennen. Dabei denke ich unter anderem auf Entwicklungen im Onlinebanking und App-Bereich. Aus den Augen darf man aber auch die gesetzlichen Vorgaben und Bestimmungen nicht verlieren. Diese sind auf jeden Fall abzudecken.

Dasselbe gilt auch für Anforderungen im Bereich der Reform der Genossenschaftsbanken. Es gilt das gesamte Spektrum bedienen und weiterzuentwickeln. Man darf nicht stehenbleiben. Und eines zeigt sich deutlich: die Zeiten werden immer schneller und Veränderungen sind an der Tagesordnung.

Ihr Lebensmotto?

Man lernt nie aus. Das habe ich besonders hier im letzten Jahr gesehen.

Sind Sie als Privatmensch auch ein Fan von Technologie?

Also ein Fan bin ich schon, aber wenn ich von hier rausgehe versuche ich abzuschalten. Natürlich habe ich auch einen PC zu Hause, allerdings nutze ich den selten und versuche auch die Handynutzung auf ein Minimum zu reduzieren.

Was machen Sie als Ausgleich zu Ihrer Arbeit beim Raiffeisenverband?

Wenn es sich zeitlich ausgeht, versuche ich ein bisschen Sport zu treiben. Ich gehe sehr gerne laufen, auf den Berg und spiele Fußball," Altherrenfußball".

Im Raiffeisenverband habe ich mich von Anfang an wohl gefühlt und es gibt Kontakte mit Arbeitskollegen, die ich auch außerhalb von der Arbeitszeit pflege. Um es pathetisch zu formulieren: das ist fast eine zweite Familie geworden.