Die Menschen im und um den Verband

An dieser Stelle möchten wir Ihnen jene Menschen vorstellen, die den Raiffeisenverband führen, mit dem Verband zusammenarbeiten oder in regem Kontakt stehen, im Raiffeisenverband in diversen Funktionen tätig sind.

Die Personen, die zu Wort kommen, erzählen Ihnen von der Arbeit im und mit dem Raiffeisenverband. Schauen Sie hier immer wieder mal rein, um mehr über die Personen zu erfahren: Die Seite wird laufend erweitert.


Matthias Obexer

Mitarbeiter der Abteilung Marketing

"Die Arbeit mit Jugendthemen ist sehr spannend"


Matthias Obexer stammt aus Eppan und schloss im Jahre 2011 die LEWIT (Lehranstalt für Wirtschaft und Tourismus) in Bozen ab. Bereits während der Oberschulzeit absolvierte er ein Praktikum in einem Südtiroler Bankinstitut, nach der Matura trat er bei der Raiffeisenkasse Überetsch in der Abteilung Organisation die Ausbildung zum Bankkaufmann an. Nebenbei war Matthias bei mehreren Jugendvereinen sowie in der Organisation eines Jugend-Open-Airs aktiv und absolvierte parallel den Lehrgang für Werbung/Design/Medien an der Landesberufsschule für Grafik „J. Gutenberg“. Im Juni 2014 wechselte er in die Abteilung Marketing des Raffeisenverbandes um dann im Herbst desselben Jahres die Bankenlehre erfolgreich abzuschließen.

Matthias, du betreust die Jugendthemen im Marketing-Bereich des Raiffeisenverbandes. Welche Projekte stehen im Moment an?

Zurzeit stecke ich mitten in den Abschlussvorbereitungen für den Internationalen Raiffeisen- Jugendwettbewerb.  Jährlich reichen rund 12.000 Kinder und Jugendliche aus ganz Südtirol ihre Malerei- und Kreativarbeiten zum Wettbewerb bei den Raiffeisenkassen ein, welche alle von einer Jury bewertet werden. Das Tolle an diesem Wettbewerb ist, dass auf Landesebene noch nicht Schluss ist: die Gewinnerbilder und -zeichnungen werden einer Internationalen Jury in Berlin weiter gereicht. Mit knapp einer Million teilnehmenden Kindern ist der Internationale Raiffeisen-Jugendwettbewerb im Guinness Buch der Rekorde als größter Wettbewerb für Kinder und Jugendliche der Welt eingetragen.

Klingt spannend. Gestaltet sich die alltägliche Arbeit genauso?

Ansonsten befasse ich mich mit zahlreichen Aktionen im Rahmen der Kinder- und Jugendkonzepte Sumsi, GoCard und Bank The Future. Mein Aufgabengebiet deckt somit alle Jugendaltersklassen ab, was ich sehr spannend finde. Die Zusammenarbeit mit den Raiffeisenkassen, welche durch ihr Tätigkeitsgebiet sehr unterschiedlich sind, ist sehr abwechslungsreich und verleiht meiner Arbeit immer wieder einen besonderen Reiz.

Hast du viel persönlichen Kontakt mit Jugendlichen?

Ich selbst bin in einigen Jugendorganisationen in meiner Heimatgemeinde tätig. Hin und wieder bin ich als Kletterlehrer für Kinder und Jugendliche tätig, früher auch regelmäßig. Im Winter halte ich den Kontakt zu den Jugendlichen vor allem als Ausschussmitglied eines Snowboard-Freestyle-Vereins. Die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen macht mir viel Spaß, besonders bei Gelegenheiten wie einem Hüttenlager, wenn man die Möglichkeit hat, sich in Ruhe mit den Jugendlichen zu beschäftigen, stößt man immer wieder auf interessante Gedanken der Jugendlichen.

Wie ist die Stimmung derzeit bei Jugendlichen bezüglich Banken- und Finanzwelt?

Die vielen Skandale im Rahmen der Finanzkrise haben nicht gerade zum positiven Image der Banken beigetragen. Vor allem Jugendliche sind sehr kritisch und reagieren auf derartige Schlagzeilen sehr sensibel. Doch ich glaube, dass die Jugendlichen zum Teil erkannt haben, dass es nicht nur profitorientierte Finanzinstitute gibt, sondern auch jene die sich für das Wohl der Gesellschaft einsetzen, wie zum Bespiel auch die Raiffeisenkassen mit dem Förderauftrag. Trotz alledem: das Vertrauen in den Finanzsektor wird sicher nie mehr so werden wie es einmal war.

Bleiben wir noch bei einem Jugendthema. Du bist ein begeisterter Kletterer. Was fasziniert dich am Klettern?

Beim Klettern fasziniert mich vor allem die Tiefsinnigkeit des Sports. Zum einen ist Klettern sehr gesund, fast alle Muskeln des menschlichen Körpers werden trainiert, womit im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten keine einseitige Belastung entsteht. Zum anderen finde ich den sozialen Faktor sehr interessant. Trotz dass das Klettern als Einzelsport gilt, ist das gute Miteinander von Sicherer und Kletterer sehr wichtig. Gegenseitiges vertrauen, aber auch dass Übernehmen von Verantwortung für jemand anderen sind die Basis für den Erfolg beim Klettern. Selbstbeherrschung und das Kennen aber auch das Testen der eigenen Grenzen sorgen für den richtigen Nervenkitzel.
Schlussendlich ist der Wettbewerbsgedanke noch relativ gering ausgeprägt. Der Erfolg, die eigenen Grenzen überwunden zu haben, steht über jenem, jemand anderen besiegen zu müssen.

Lieber Halle oder draußen, Sportklettern oder Alpin?

Beides. Ich finde sowohl die Halle mit vielen tollen und raffinierten Bewegungsabläufen, als auch den Klettergarten im Freien, mit der Nähe zur Natur, sehr interessant. Ich liebe Sportklettern als auch Alpinklettern.

Wohin würde morgen eine Reise gehen und wieso?

Mein Fernweh gilt vor allem dem noch Unentdeckten, den Orten weit weg vom Tourismusrummel. Darum habe ich als nächstes Reiseziel Rumänien gewählt.  Der Plan: eine 5-tägige Radtour mit Start von Bukarest über 400 km quer über die Karpaten. Besonders gespannt bin ich auf die Menschen, aber auch auf die noch weitgehend unberührte Landschaft.