Die Menschen im und um den Verband

An dieser Stelle möchten wir Ihnen jene Menschen vorstellen, die den Raiffeisenverband führen, mit dem Verband zusammenarbeiten oder in regem Kontakt stehen, im Raiffeisenverband in diversen Funktionen tätig sind.

Die Personen, die zu Wort kommen, erzählen Ihnen von der Arbeit im und mit dem Raiffeisenverband. Schauen Sie hier immer wieder mal rein, um mehr über die Personen zu erfahren: Die Seite wird laufend erweitert.


Reinhold Trocker

Mitarbeiter der Abteilung IT-Sicherheit

„Das Feld der möglichen Gefahren im IT-Bereich ist sehr groß“

Reinhold Trocker, gebürtiger Kastelruther, besuchte die Handelsoberschule in Bozen. Er absolvierte sein Informatik-Studium an der Technischen Universität Wien und arbeitete dort in der IT-Abteilung eines Konzerns im Automobilbereich. Seit 2003 ist er beim Raiffeisenverband Südtirol in der Abteilung IT-Sicherheit tätig. Seine Aufgabenschwerpunkte umfassen die Analyse von IT-Projekten in der Softwareentwicklung und der Infrastruktur, die Prüfung von akuten und denkbaren Angriffsszenarien und die Planung und Durchführung von wirksamen Gegenmaßnahmen. 

RVS: Reinhold, kannst du unseren Lesern in wenigen Worten dein Arbeitsgebiet beschreiben? 

Wir arbeiten in einem Team und betreiben eine Infrastruktur für die Sicherheit wie z.B. Firewalls, Web-Filter, Antivirus, Intrusion Detection, Authentifizierungssysteme, Systeme zur Kontrolle der Zugriffe aus dem Internet, Logging usw. Diese Infrastruktur bedient technische, gesetzliche und organisatorische Anforderungen und ist regelmäßigen Änderungen unterworfen. Allgemein lässt sich sagen: Sicherheit entsteht im korrekten Umgang mit Daten und Systemen durch alle beteiligte Personen. Daher gewinnt die Zusammenarbeit mit anderen Teams zunehmend an Bedeutung.

Banken sind erfahrungsgemäß in Bezug auf IT-Sicherheit gut aufgestellt. Wo gibt es zukünftig noch Ausbau- und Verbesserungspotenziale?  

Die IT-Landschaft ändert sich dauernd. Daraus ergibt sich eine andere, meist größere Angriffsfläche, die wir berücksichtigen müssen. Es gab noch nie eine so große Zahl an Geräten, die miteinander vernetzt sind; sehr viele davon sind mobile Geräte. Gerade diese sind nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Eine wesentliche Herausforderung besteht im kontrollierten Umgang mit diesen. Die Komplexität nimmt tendenziell zu – je übersichtlicher und einfacher wir die Dinge halten können, desto besser. 

Viren, Würmer, Trojaner, Phishing, Spam – die Angriffe aus dem Internet werden immer vielfältiger. Werden diese Gefahren deiner Meinung nach immer noch unterschätzt und wie kann sich jeder Einzelne vor diesen wappnen? 

Das Feld der möglichen Gefahren im IT-Bereich ist so groß, dass es schwer fällt, den Überblick zu behalten - das gilt insbesondere für alle, die sich nicht hauptberuflich damit beschäftigen. Im Beispiel von Phishing kann sich jeder Einzelne mit einem gesunden Maß an Misstrauen schützen und eventuell beim vermeintlichen Absender nachfragen. Auch das Lesen von Warnhinweisen des Computers und das Durchführen aller Updates ist hilfreich.

Du setzt dich täglich mit Risiken, Gefahrenpotenzialen, Sicherheitslücken und Computerkriminalität auseinander. Hat dies dein privates Sicherheitsgefühl verändert?  

Ja. Auch privat gehe ich bewusster mit Gefahren um und beschränke die Verwendung meines PCs auf das Notwendigste. Facebook usw. kennt mich nicht und auch ein Smartphone habe ich (noch) nicht.

Apropos privat … bist du auch privat ein Technik-Freak oder wie verbringst du deine Freizeit am liebsten?

Privat bevorzuge ich abgeschaltete Computer. Zum Ausgleich habe ich mir vorgenommen, mich zusätzlich noch ein bisschen handwerklich oder musisch zu beschäftigen. Derzeit verbringe ich meine Freizeit gerne mit Familie und Freunden, aber auch schon mal allein. Zu meinen Hobbys gehören u.a. Reisen, Motorrad fahren, Watten, meine Stereoanlage und Wandern.