Die Menschen im und um den Verband

An dieser Stelle möchten wir Ihnen jene Menschen vorstellen, die den Raiffeisenverband führen, mit dem Verband zusammenarbeiten oder in regem Kontakt stehen, im Raiffeisenverband in diversen Funktionen tätig sind.

Die Personen, die zu Wort kommen, erzählen Ihnen von der Arbeit im und mit dem Raiffeisenverband. Schauen Sie hier immer wieder mal rein, um mehr über die Personen zu erfahren: Die Seite wird laufend erweitert.


Christian Tanner

Vize-Direktor und Personalleiter

„Junge Menschen müssen sich etwas trauen - sie sollten so viele unterschiedliche Erfahrungen wie nur möglich sammeln!“

Christian Tanner, gebürtiger Bozner,  ist seit über 20 Jahren im Raiffeisenverband Südtirol tätig . Er hat im Jahr 2000 die Funktion des Personalleiters (derzeit ca. 300 Mitarbeiter) übernommen, zu dessen Hauptaufgaben die arbeitsrechtliche Beratung der Mitgliedsgenossenschaften, das Führen von gewerkschaftlichen und kollektivvertraglichen Verhandlungen, Personaladministration, Gehalts- und Lohnverrechnungen u.a.m. gehören. Im Dezember 2011 wurde Tanner zum Vize-Direktor des Verbandes ernannt. Als Experte im Bereich Personal- und Arbeitsrecht ist er in vielen Gremien und Kommissionen tätig, beispielsweise als Mitglied des Beirats für die Entwicklung der Zusatzvorsorge der Autonomen Region Trentino-Südtirol und des Überwachungsorgans für den Raiffeisen Offenen Pensionsfonds. In  Zusammenarbeit mit verschiedenen Landesverbänden und Vereinigungen übt er eine kontinuierliche Referententätigkeit im Bereich Arbeitsrecht, Kollektivverträge, Personalverwaltung  und –führung aus.  Zudem ist er Vize-Vorsitzender des Wechselseitigen Krankenbeistandsvereins für die Mitarbeiter der Raiffeisen Geldorganisation. 

RVS: Herr Tanner, Sie haben seit Dezember 2011 die Funktion des Vize-Direktors im Raiffeisenverband inne. Welche Aufgaben und Tätigkeiten umfasst diese wichtige Position? Was sind die größten Herausforderungen dabei? Gibt es etwas, das Sie neu lernen mussten?

In erster Linie gilt es Direktionsaufgaben zu übernehmen und somit den Generaldirektor in der Erfüllung seiner Aufgaben entlastend zu unterstützen. Als Bindeglied zwischen innen und außen ist die Aufgabenstellung sehr vielfältig. Ich komme aus der Fachberatung und aus dem Personalmanagement und es gibt daher doch einige Bereiche, mit denen ich in der Vergangenheit weniger in Berührung gekommen bin und in die ich nun hineinwachse. Dabei ist wohl die größte Herausforderung jene, in bereichs- und abteilungsübergreifenden Dimensionen zu denken und zu handeln und allen eine Stütze und Anlaufstelle zu sein. Hierfür ist viel Einfühlvermögen, Verständnis und Feingefühl gefragt.

Sie sind in einer Doppel-Funktion auch Personalleiter im Verband. Was würden Sie jungen Menschen raten, die in der Bankenbranche Fuß fassen wollen – außer einer gediegenen Ausbildung?

Junge Menschen müssen sich etwas trauen, d.h. sie sollten - so lange sie nicht durch äußere Umstände gezwungen sind, mehr an Absicherung zu denken - so viele unterschiedliche Erfahrungen wie nur irgendwie möglich sammeln. Besonders Erfahrungen außerhalb der Heimat können den Horizont erweitern. Um in der Bankenbranche Fuß zu fassen, sollten und müssen sie sich am besten vom „traditionellen“ Bankenbild verabschieden und sich einem neuen zuwenden, das sie bereit sind mitzugestalten. Ein Zugang zum Beruf ist beispielsweise die Banklehre, um möglichst in alle Bereiche eines Bankbetriebs Einblick zu erlangen und sich in kürzester Zeit viel an Wissen aneignen zu können, wobei gleichzeitig durch die praxisbezogene Tätigkeit in der Bank die Umsetzung dieses Wissens erfolgen kann.

Wir wissen, dass Sie ein passionierter Läufer sind. Was fasziniert Sie am Laufsport und an welchen sportlichen Veranstaltungen haben Sie bereits teilgenommen? Was unternehmen Sie sonst, um Ihre „Work-Life-Balance“ zu finden?

Das Laufen hat für mich einen großen Stellenwert, weil ich dadurch abschalten und mich mit mir selbst beschäftigen kann. Die Zeit, in der ich laufe, gehört einfach „nur mir“. Um dem Ganzen auch ein wenig Spannung zu verleihen, nehme ich auch an Laufveranstaltungen teil, bisher an zahlreichen Marathonläufen (15) und Halbmarathonläufen (45), aber auch an anderen Laufveranstaltungen über verschiedene Distanzen und im Gelände. Ansonsten versuche ich viel Zeit mit meiner Familie (meiner Frau und 4 Töchtern) zu verbringen; ich lese und reise gern und gebe mich auch anderen Sportarten wie dem Skitourengehen, Skifahren und Mountainbiking hin. Der Ausgleich zwischen Beruf und Privatleben ist für mich wichtig und gibt mir die Kraft, die ich brauche.